Volunteer Voice’s from Chicago

Heute habe ich ein neues Video für euch aus meiner hoffentlich bald kleinen Reihe von Freiwilligen Stimmen (Volunteer Voice’s) in den USA.

Vor zwei Wochen habe ich euch das erste Video aus Cincinnati vorgestellt und heute geht es sozusagen weiter in meiner Mittleren Westen Tour nach Chicago wo ich euch dort die Freiwillige Alina vorstelle. Alina arbeitet in Chicago im Selfhelp Home welches sozusagen ein Altersheim für Jüdische Senioren ist und ihr dort einen unvergesslichen Einblick in die Arbeit mit älteren Menschen gibt, aber sie sich auch mit Geschichten aus dem Holocaust und Leben und Tod auseinandersetzen muss.

Euch nun viel Spaß mit dem Video und während ich das hier schreibe sitze ich schon wieder am nächsten Video um euch hoffentlich bald noch mehr Eindrücke aus den USA und der Arbeit von uns ASF Freiwilligen hier zusenden zu können:

Update vom 09.06.12: Wie ich gerade eben entdeckt habe ist das Video von Alina aus Chicago jetzt nicht nur mehr hier verlinkt sondern auch von ASF auf deren Facebook Seite klickt einfach hier um es euch anzuschauen.

Volunteer Voice’s from Chicago from 24 Cheeseburger Productions on YouTube.

Das Copyright des Videos liegt bei 24 Cheeseburger Productions.

Das Copyright der Musik liegt bei Kevin MacLeod.

Foto Set No. XVIII

Es ist mal wieder Zeit für neue Fotos nachdem es mehr oder weniger lange keine neues Fotos von mir gab.

Das es heute neue Fotos von mir gibt kommt vor allem daher weil ich zur Zeit mal wieder auf Reisen bin und während ich gerade diese Zeilen schreibe befinde ich mich auch nicht zu Hause in meinem Zimmer in New York, sondern bin bei den zwei Freiwilligen in Camden zu besuch, aber davon werde ich euch heute nicht berichten sonder viel mehr davon was letzte Woche den schon alles passiert ist denn ich bin mittlerweile schon wieder seit über eine Woche unterwegs und habe mal wieder vieles erlebt.

Der Hauptgrund das ich nach so kurzer Zeit seit meinem letzten Urlaub schon wieder auf Achse bin ist ein ganz einfacher, den wir hatten letzte Woche unser zweites ASF Seminar welches diesmal in Washington D.C. stattfand und eine ganze Woche ging. Ich selbst bin schon einen Tag früher angereist um mir sowohl schon mal die Stadt ein wenig anschauen zu können bevor das Seminar los ging, als auch um mit einer der beiden Freiwilligen aus Washington D.C. ein kleines Interview zu machen für euch und ASF.

Somit könnt ihr auf den ersten Bildern heute erst einmal wieder viel Sightseeing sehen und danach gibt es dann Bilder vom Seminar und unseren Aktivitäten.

Washington D.C. lohnt sich für zwei Sachen wenn man als Tourist kommt, zum einen um in Museen zu gehen wovon es massenhaft gibt. Meistens alle sehr bekannt unter dem Namen Smithsonian was aber nicht nur fälschlicherweise ein großes Museum darstellt wie viele es immer glauben, sondern eine ganze Reihe von Museen darstellt darunter unter anderem das Weltberühmte und aus Filmen bekannte National Air and Space Museum (Luft- und Raumfahrt Museum).

Zum Anderen lohnt sich Washington D.C. als Tourist dann sehr wenn man mehr über die Geschichte der USA und ihre Regierung erfahren will da man hier einfach direkt sozusagen im Machtzentrum drin ist. Wenn man auf die National Mall läuft, welches die riesige Rassenfläche zwischen Capitol, Weißem Haus, Washington Memorial und Lincoln Memorial ist, dann hat man einfach alles wichtige für die US-Regierung fast vor sich stehen, wenn den die National Mall dann nicht so groß wäre und man über eine halbe Stunde braucht um vom Lincoln Memorial bis zum Capitol zu kommen.

Wie man auf den Fotos sehen kann waren auch wir als ASF Gruppe für einen Tag auf der National Mall und haben uns diverse Memorials der USA für die Präsidenten Washington und Lincoln, den Vietnamkrieg, Kroeakrieg und Zweiten Weltkrieg sowie Martin Luther King, Jr. angeschaut und danach darüber diskutiert was wir über die Memorials denken und was sie ausdrücken sollen.

In den nächsten Tagen hatten wir dann noch sowohl an einen Abend die Präsentation eines Filmes von ASF im Goethe Institut und danach eine Podiumsdiskussion mit den Zuschauern. Netter Weise durften wir die meiste Zeit unseres Seminars im Goethe Institut verbringen da wir dort die Räumlichkeiten nutzen durften wenn wir denn welche brauchten für Präsentationen oder Diskussionen in unserer Gruppe, also immer!

Weiteres möchte ich jetzt auch gar nicht schreiben denn ich denke die meisten Bilder spreche für sich selbst und zeigen vielleicht mal ganz gut wie so ein Seminar von ASF aussehen kann. Viel Spaß mit den 117 Fotos:

Volunteer Voice’s from Cincinnati

Nachdem ich vor mittlerweile schon gut wieder einem Monat auf meinem ersten Urlaubstrip in Richtung MIdwest war und euch davon schon einige Bilder hier und hier auf dem Blog gezeigt habe gibt es heute noch etwas ganz besonderes von dieser Reise, nämlich ein paar bewegte Bilder von meiner Reise und nicht nur irgendwelche.

Das Video welches ich euch heute vorstelle heißt “Volunteer Voice’s from Cincinnati” wie der Titel dieses Blogeintrags wahrscheinlich schon verraten hat und stellt euch Sophia die Freiwillige aus Cincinnati vor und sie wird euch ein bisschen was von ihrer Arbeit und ihrem Leben in Cincinnati erzählen. Den während ich durch den Mittleren Westen gereist bin habe ich nur Fotos für mich gemacht und eine schöne Woche “on the Road” gehabt, sondern auch ein bisschen was für Aktion Sühnezeichen getan.

In den folgenden Wochen hoffe ich das ich euch weitere Videos von verschiedenen Freiwilligen aus ihren Projekten und ihren Städten präsentieren kann und dies zum einen ein schöne Abwechselung und Bereicherung für euch als Leserer meines Blogs sein wird, aber auch für ASF die hoffentlich diese Videos für einen gut Zweck werden nutzen können.

Nun möchte ich euch aber nicht länger mit meinen geschrieben Zeilen aufhalten und lasse euch das Video anschauen welches euch hoffentlich gefällt und auch einen Einblick abseits von meinem Leben und meinem Projekt gibt. Viel Spaß:

Volunteer Voice’s from Cincinnati from 24 Cheeseburger Productions on YouTube.

Das Copyright des Videos liegt bei 24 Cheeseburger Productions.

Das Copyright der Musik liegt bei Kevin MacLeod.

Friendly Visiting, die 3.

Heute ist es mal wieder Zeit euch von meinen Friendly Visitings zu erzählen den auch da hat sich in den letzten drei Monaten schon wieder einiges getan.

Beginnen möchte ich heute mit Sylvia der man mittlerweile nicht mehr anmerken kann dass sie noch vor drei Monaten für zwei Wochen im Krankenhaus war und unglaublich schwach wirkte. Mit ihr kann ich mittlerweile sagen hat sich so etwas wie eine sehr interessante Freundschaft entwickelt den bei ihr muss ich mir nie Sorgen machen das wir nichts zu reden haben.

Entweder reden wir mal darüber was wir beide über die Politik der USA denken und das Obama sich während seiner ersten Amtszeit um zu viel Themen gekümmert hat und zu mittig war sodass er keine markanten Erfolge nach vier Jahren Präsidentschaft vorweißen kann. Ein anderes Mal dann erklärt Sylvia mir was für sie Israel bedeutet und das es für sie ihre wahre Heimat ist und das sie sich nur dort zu Hause fühlt und New York nur wie ein großes Hotel für sie ist in dem sie schon seit nun mehr genau 50 Jahren lebt und nur wegen ihres damaligen Ehemanns hierher gekommen ist und ihre eigentliche Heimat verlassen hat. Wieder ein anderes Mal versuche ich Sylvia dann die Lage in Europa zu erklären mit der Eurokrise und was wir Deutschen davon halten und wie die Politische Situation in Deutschland ist in dem es im Moment nur die CDU als führende Partei gibt sowie die wie Obama Gesichtslose SPD und dann noch die aufstrebenden Grünen und die jungen boomenden PIRATEN.

Das sind nur drei der Themen die wir in den letzten Wochen angeschnitten haben und es ist doch schon erstaunlich wie Politisch die Gespräche mit Sylvia sind aber dann auf einer anderen Art und Weise auch wieder in eine ganz andere Richtung gehen wenn wir uns in manch einer Woche darüber reden und manchmal auch fast ein bisschen streiten warum der Mensch das eine oder das andere manchmal macht und was unser Gehirn doch nur gleichzeitig für eine Wundermaschine ist aber dann auch wieder in anderen Situationen sehr spontan und animalisch Reagiert. All diese Diskussionen mit Sylvia machen mir immer sehr viel Spaß und ich glaube es kommt bei uns beiden zu diesen guten Gesprächen da wir beide uns auf der einen Seite doch sehr ähnlich sind aber auf der anderen Seite auch manchmal sehr unterschiedliche Standpunkte vertreten was den Gesprächen dann Diskussionsstoff verleiht und die Zeit mit Sylvia immer so spannend macht.

Als nächstes möchte ich euch von meinen weiteren Besuchen bei Gloria und Charles berichten die mir in den letzten drei Monaten auch sehr ans Herz gewachsen sind und das aus mehreren Gründen.

Zum einen kann ich bei den Besuchen mit den Beiden merken das die Friendly Visitings von mir bei ihnen etwas sehr besonderes sind da ich für sie der erste Deutsche Freiwillige von DOROT bin und sie sich alle zwei Wochen wieder über meinen Besuch und die Zeit die ich mit ihnen verbringe freuen.

Zum Anderen sind Gloria und Charles trotz ihres hohen Alters noch sehr in Computer und die Technik von heute interessiert und das mit 81 Jahren für Gloria bzw. stolzen 91 Jahren für Charles. So verbringe ich jede Woche die Hälfte meiner Zeit meistens mit Charles im Wohnzimmer und rede erst mit ihm ehe mich dann irgendwann Gloria für nur fünf Minuten ausborgen möchte damit ich ihr ein paar neue Tricks am Computer zeigen kann. Aus diesen fünf Minuten wird dann meistens der Rest der halben Stunde und wenn ich dann zu Gloria sage das ich leider mittlerweile los muss dann kann ich meistens noch einmal mit zehn Minuten rechnen in denen Gloria nur noch eine Sache wissen möchte und ich mich von Charles verabschiede. Diese Begeisterung in dem hohen Alter für die Technik von heute finde ich einfach nur unglaublich, denn ich weiß nicht ob ich mich noch mit über 80 Jahren damit auseinander setzten möchte wenn es dann in meiner Zukunft die nächsten technischen Fortschritte gibt und ich damit nicht aufgewachsen bin. Zwar ist es immer ziemlich anstrengend für mich da ich mir in meinem Kopf erst einmal überlegen muss wie ich Gloria erklären kann warum gerade dies oder das auf dem Bildschirm des Computers passiert und das ohne ein Fachwort zu benutzen da Gloria das nicht verstehen würde und diesen Gedankengang dann auch noch in korrektes Englisch zu übersetzen. Da qualmte schon so manches Mal nach dem Besuch bei Gloria und Charles mir der Kopf da es doch eine ziemliche Anstrengung ist auch wenn man es nicht glaubt und Gloria auch immer sehr schnell dabei ist eine neue Frage zu stellen sodass wir innerhalb einer halben Stunde unzählige Sachen anschneiden und behandeln.

Die aber erstaunlichste Sache für mich persönlich ist wie schnell Gloria und Charles mir vertraut haben und über was für persönliche Dinge Charles und Ich in unserer Zeit zusammen reden den Charles hat schon ein sehr bewegtes Leben hinter sich. Studiert hatte er eigentlich einmal Englische Literatur und wollte eigentlich ein Lehrer werden aber dann kam der 2. Weltkrieg zwischen seine Pläne und er musste sich und sein Land verteidigen wie er es selbst ausdrückte und das hat er sehr aktiv in Afrika als Kapitän einer US Einheit getan und hat unter anderem den Wüstenfuchs Rommel gejagt und mir davon erzählt wie einfach es zwar war einen Menschen auf Entfernung zu erschießen aber es dann sehr viel schwerer war wenn man die tote Person später sah die man erschossen hatte und somit ein Gesicht hatte auch wenn es der Feind war. Später wurde Charles dann zurück in die USA gerufen und sollte eigentlich noch im Pazifik gegen die Japaner kämpfen aber dazu kam es nicht mehr und er diente erst als Motivator für junge Soldaten in den USA und später auch als Mechaniker da sie zu der Zeit in der US-Armee Mechaniker brauchten und er somit etwas ganz anderes lernte als was er eigentlich in seinem Leben vorhatte und mir heute zwar vielleicht eine Brücke brauchen könnte aber nichts mehr über die Englische Literatur weiß. Nach seiner Militärkarriere ist Charles dann wieder nach New York gekommen und hat hier mehrere Restaurant geführt und in einem von ihnen dann auch an einem Tag Gloria kennen gelernt und von da an nahm alles ganz alleine seinen Lauf.

Das sind die einen Sachen die Charles mir erzählt hat aber die noch viel interessanten Sachen für mich waren dann als ich die Möglichkeit hatte Charles Fragen zu stellen und ihn auch auf seine Situation als Hausgebundene Person und die Hilfe der Krankenschwester anzusprechen die Gloria und Charles den ganzen Tag über da haben und er mir unglaublich ehrlich und ohne ein Blatt vor dem Mund erzählt hat dass es zwar nicht angenehm ist die Hilfe von einer anderen und fremden Person zu bekommen aber immerhin versucht Gloria s so angenehm wie möglich für ihn zu machen und er sagte mir auch das er die Krankenschwestern bei sich zu Hause einigermaßen kennt und es nicht so schlimm ist wie im Krankenhaus wo es sehr anonym ist und ich an meine Zivildienstzeit denken musste.

Diese Offenheit von Charles und der Wissensdurst von Gloria machen die Besuche bei den Beiden für mich immer sehr aufregend aber auch nachdenklich und ich bin einfach nur froh das ich sie besuchen darf und für die letzten drei Monate jetzt werden wir auch zu wöchentlichen Besuchen wechseln da ich mehr Zeit mit den Beiden verbringen möchte und noch mehr von ihnen lernen möchte aber auch ihnen beibringen möchte.

Als letztes möchte ich euch dann heute noch von einer nicht ganz so schönen Sache in meinem Friendly Visitings berichten, da ich mich jetzt schon von meinem ersten Friendly Visiting verabschiedet habe und zwar Betty und Fred die ich erwähnt habe als ich im November von meinen Friendly Visitings schrieb.

Zwar waren die Besuche bei Betty und Fred sehr schön und es gab an sich nichts zu beklagen aber auf der anderen Seite waren die Besuche auch sehr ruhig da wie ich geschrieben habe Fred schon einen Herzinfarkt hatte und somit nicht mehr redete und Betty mir leider auch nicht sehr viel erzählen konnte wenn ich sie alle vier Wochen besucht habe. Meistens haben wir die Zeit mit Rummikub spielen verbracht oder Betty hat mir Kuchen und etwas zu trinken gegeben und wir haben uns einfach nur das Fernsehen angeschaut.

Am Ende habe zwei Dinge zu den früheren Ende unserer Besuche geführt zum einen wussten ich und mein Supervisor das Betty und Fred auch weiterhin viel besuch bekommen würden da sie eine große Familie haben und schon zum Teil bei meinen Besuchen weiterer Besuch dazu kam und zum Andern weil Betty und Fred demnächst umziehen werden und von den 80er Straßen in die 100er umziehen werden was zu weit für mich wäre um sie zu besuchen wenn ich danach schon in 30 Minuten das nächste Friendly Visiting wieder wo anders hätte.

So haben wir uns dann für diesen frühen Abschied entschieden aber ich bin froh und glücklich das ich noch die Chance hatte Betty und Fred kennen zu lernen und ihre Geschichte zu erfahren die ich mit mir weiter tragen werde.

Meine USA Landkarte

Vor einem halben Jahr habe ich mal einen etwas anderen Blogeintrag gemacht in dem Ich euch eine Landkarte von New York mit meinen Fotos als kleinen Pinnnadeln präsentiert habe.

Heute habe ich das gleich wieder vor nur das es dieses Mal nicht eine Landkarte über New York ist, die ihr im übrigen geupdatet immer noch jeder Zeit hier euch anschauen könnt, sondern eine Landkarte vom Osten der USA.

Denn nachdem ich vor zwei Wochen im Mittleren Westen unterwegs war, sowie zu Weihnachten in Innisfree war und am Anfang des Jahres ja auch mal in Philadelphia geladet bin und wir in der Orientierungswoche einen Ausflug nach Atlantic City gemacht haben, denke ich ist es nun an der Zeit euch das Ganze auch noch einmal in Kartenform zu zeigen sodass man die Entfernungen der einzelnen Orte auch wirklich versteht und feststellen kann wie wenig ich eigentlich im Vergleich zur Größe der USA herum gekommen bin ist jetzt auch wenn ich schon viele Städte gesehen habe und hoffentlich noch ein paar dazu kommen:

Auf dieser Landkarte könnt ihr eine Auswahl meiner Fotos die ich in den USA gemacht habe, als kleine Pinnnadeln sehen und somit jetzt auch erfahren wo genau ich jedes Foto gemacht habe.

Wenn ihr auf die Landkarte doppelt klickt könnt ihr weiter in die Karte rein zoomen und mit gedrückter Maustaste könnt ihr die Karte auch einfach in die Richtung bewegen wo ihr hin wollt. Wenn ihr eine Pinnnadel anklickt dann könnt ihr sehen welches Foto es ist das ich dort aufgenommen habe und wenn ihr wollt könnt ihr es euch dann auf Flickr anschauen, wo alle meine Fotos sind.

Einen kleinen Nachteil hat diese Karte allerdings, denn wenn ich an einem Ort mehrere Fotos gemacht habe dann zeigt die Pinnnadel nur ein Foto an und leider nicht alle bzw. konnte ich nicht alle Fotos von mir auf dieser Landkarte einbinden. Aber dazu habe ich auch noch eine Abhilfe, denn auch Flickr hat eine Karte für alle meine Fotos, wo man eine Reihe meiner Fotos gleichzeitig auf der Karte als Punkte angezeigt bekommen kann und auch noch als Leiste da hat und anklicken kann. Leider kann ich die Karte nicht hier auf meinen Blog einbinden und außerdem zeigt die Flickr Karte immer nur ein paar meiner gesamten Fotos an, sodass ich euch die Wahl lasse welche Karte ihr besser findet und lieber benutzt:

Hier der Link zur Flickr Karte

Ich hoffe diese Karte ist genau so interessant für euch wie für mich und macht die Dimensionen in den USA noch mal ein wenig klarer als was man sie sich als Europäer normalerweise vorstellt und gerne mal verzerrt.

Foto Set No. XVII

Letzte Woche habe ich euch die ersten beiden Stationen meiner Midwest Reise in Bildern und ein paar Worten gezeigt und heute soll dann endlich auch die letzte und größte Station folgen, Chicago.

Nachdem ich erst in Pittsburgh und Cincinnati war ging es nach zwei Tagen in Cincinnati auch wieder weiter mit Bus in Richtung Chicago. Alle drei Bus Etappen zusammen gerechnet von New York nach Chicago habe ich 21 Stunden im Bus verbracht und fast 1.000 Meilen hinter mich gebracht was in Kilometern ungefähr 1.500 Km sind und in Europäischen Verhältnissen soviel wie die Strecke Berlin – Rom ist.

Das war dann auch einer der Grund weswegen ich mich dazu entschieden habe von Chicago wieder mit dem Flugzeug nach New York zu fliegen welches im Gegensatz zu 21 Stunden nur 2 1/2 Stunden für die Strecke brauchte.

Allerdings wäre es fast gar nicht dazu gekommen das ich meinen Flieger hätte nehmen können den als ich an meinem ersten Abend in Cincinnati war fiel mir auf einmal ein das ich etwas doch ganz wichtiges für das Flugzeug vergessen hatte nämlich meinen Reisepass. Um mit den Reisebussen hier in den USA fahren zu können braucht man in der Regel keinen Reisepass und z.B. nur beim Greyhound Bus eine ID sprich ein deutscher Personalausweis reicht auch den ich auch immer bei mir habe. Aber meinen Reisepass habe ich in der Regel immer sicher in einer Schublade in meinem Zimmer in New York verstaut und nur eine Kopie davon bei mir im Portmonnaie für den Notfall.

Das solte mir dann dieses Mal fast zum Verhängnis werden das ich den Reisepass immer sicher zu Hause habe und mich mittlerweile auch schon in den USA wohl so heimisch fühle das ich ihn nicht einmal mehr auf Reisen daran denke mitzunehmen. Aber dank meines Mitbewohners in New York sollte ich meinen Reisepass dann noch sicher in Chicago per Expresspost bei einer der beiden Freiwilligen zugeschickt bekommen und konnte somit meinen gebuchten Flug nehmen.

Nach dieser kleinen Anekdote aus dem manchmal chaotischen Leben eines Freiwilligen nun endlich zu Chicago meiner letzten Station von der ich euch schon seit Anfang dieses Eintrags erzählen will.

Chicago ist mit 2,7 Millionen Einwohner die dritt größte Stadt der USA, nur hinter New York (8,1 Mio. Einwohner) und Los Angeles (3,8 Mio. Einwohner) und machte damit auf mich auch wieder einen eher New Yorkerischen Eindruck zu Mindestens von ihrer Größe her. Als ich in Chicago ankam und erst einmal den großen Grant Park direkt am Küstenstreifen der Stadt am Lake Michigan umschaute und Fotografierte machte mir der Spitzname der Stadt Windy City (windige Stadt) auch gleich Sinn, aber da sollte ich dann später noch korrigiert werden als ich die Vermutung äußerte das der Name der Stadt von dem Wind der vom Lake kommt kam, sondern viel mehr darauf beruht das die Stadt früher sehr viele Ganoven und Kriminelle (darunter unter anderem Al Capone dessen Namen sicher jeder zu Mindestens schon einmal gehört hat) hatte und deswegen sprichwörtlich als windige Stadt bezeichnet wurde und daher der Spitzname kommt und nicht wegen des Windes vom See.

Außerdem durfte ich über Chicago erfahren das die Stadt ihr heutiges Aussehen erst nach einem Stadtbrandt im Jahre 1871 bekommen hat, den vor diesem Brand war die Stadt eher als Hafenstadt und Tor zum Westen des Landes bekannt ehe dann die Eisenbahnstrecken gebaut wurden und die Stadt war außerdem noch als Schlachterstadt bekannt da das Rind aus der umliegenden Region zum Schlachten entweder dort hin getrieben wurde oder später per Eisenbahn gebracht wurde. Nach dem großen Brand von 1871 allerdings wurde die Stadt dann zu einem Eldorado für die Pioniere des Hochhäuserbaus wovon das Stadtbild auch heute noch geprägt ist und man sogar ganze Architekturführungen durch Chicago machen kann wenn man will. Auch heute ist Chicago in Sachen Hochhäusern noch sehr wichtig da im Moment zur Zeit noch mit dem Willis Tower (auch bekannter unter dem Namen Sear Tower) das höchste Hochhaus der USA in Chicago steht solange bis das neue One World Trade Center in New York fertig wird im nächsten Jahr.

Dies sollte es dann auch für heute von mir mit hoffentlich interessant Informationen über Chicago sein und ich will euch nun nicht länger die 101 Fotos von Chicago vorenthalten damit ihr euch zu Mindestens einen kleinen EIndruck per Foto selbst verschaffen könnt:

Foto Set No. XVI

Nach einer fast zwei wöchigen Pause hier auf meinem Blog gibt es heute wieder etwas neues und zwar mal wieder neue Fotos nachdem es seit einem Monat mehr keine neuen Fotos gab und die Fotos sind heute auch mal zur Abwechselung nicht aus New York, sondern aus Pittsburgh und Cincinnati, denn das war auch der Grund für meine kurze Abwesenheit hier auf dem Blog.

Von letzter Woche Freitagnacht bis heute Mittag war ich nämlich zu einer kleinen Midwest Reise unterwegs gewesen und habe mir dabei die Städte Pittsburgh, Cincinnati und Chicago angesehen sowie die Freiwilligen in den jeweiligen Städten besucht und durfte netter Weise auch bei ihnen Übernachten.

Heute möchte ich euch die Fotos von Pittsburgh und Cincinnati zeigen und werde dann im Laufe der nächsten Woche noch die Fotos von Chicago in einem eigenen Artikel nachreichen, da Chicago mit seiner Größe doch eine Nummer für sich ist, aber dazu dann nächste Woche mehr.

Auf meiner Hintour bin ich immer mit Busen gefahren und habe als erstes den Megabus am Freitagabend von New York nach Pittsburgh genommen und konnte im wahrsten Sinne des Wortes im Schlaf nach Pittsburgh fahren, den ich bin am Freitagabend erst um 23 Uhr aus New York abgefahren und kam dann am nächsten Morgen um 7 Uhr nach acht Stunden Fahrt in Pittsburgh an was sich jetzt doch sehr anstrengend anhört, aber ich hatte Glück und niemand setzte sich im Bus neben mich sodass ich die ganze Fahrt über meine Beine ausstrecken konnte und somit doch recht gut schlafen konnte.

Pittsburgh selbst ist eine interessante Stadt da die Stadt früher Anfang des 20. Jahrhunderts die Hochburg der Stahlproduktion in den USA war und berühmt für ihre Innenstadt mit jede Menge Schornsteinen und schwarzen Häusern vom Russ war. Heute erinnert daran in Pittsburgh nicht mehr sehr fiel und ganz im Gegenteil heute wird Pittsburgh sogar als sehr fortschrittliche Stadt in Sachen Umweltschutz und Bewusstsein in den USA gesehen. An die Stahlproduktion von früher erinnert nur noch das Hochhaus von US Steel welches einen besonderen Stahl verwendet hat der über die Jahre schwarz angelaufen ist und somit nun das Hochhaus so aussieht als ob es vom Russ der nicht mehr vorhandenen Stahlproduktion geschwärzt wurde.

Von Pittsburgh ging es dann am Montag weiter nach Cincinnati und das dieses Mal nicht mit dem Megabus wie ich sonst bis jetzt immer in den USA gefahren bin, sondern mit dem Greyhound Bus der manchen Menschen auch in Deutschland etwas sagt und glaube ich bei uns in Deutschland am berühmtesten ist wenn wir an Langstreckenreisen mit dem Bus durch die USa denke, da die Busse auch in einigen Hollywoodfilmen aufgetaucht sind.

Ganz so besonders ist die Fahrt dann nicht und die Greyhound Busse halten auch sehr viel öfter an als die Megabusse die meistens direkt fahren und selbst ich musste auf meiner “kurzen” Fahrt (7 Stunden) von Pittsburgh nach Cincinnati den Bus einmal in Columbus wechseln sodass ich jetzt auch sagen kann zu Mindestens einmal für eine Stunde in Columbus in einer Greyhoundwartehalle gewesen zu sein, denn auch das ist an Greyhound anders als dem Megabus. Greyhound hat überall in jeder Stadt Wartehallen oder Häuser wo man auf seine Busse an sogenannten Gates fast wie am Flughafen wartet was dadurch aber auch die Busse meistens teuerer macht.

In Cincinnati bin ich dann am Montagabend angekommen und habe auch dort zwei Tage verbracht in denen ich viel Zeit mit der dortigen Freiwilligen Sophia verbracht habe da sie von ihrem Projekt aus ein Auto hat und mich deswegen immer sehr oft mitgenommen hat und mir auch mit dem Auto die Stadt gezeigt hat, denn Cincinnati ist eine doch sehr weitläufige Stadt.

Zwar haben sowohl Cincinnati als auch Pittsburgh aktuell beide jeweils um die 300.000 Einwohner aber Cincinnati kommt einem im direkten Vergleich dabei wie die kleine Stadt vor da Pittsburgh in den 1950ern mal bis zu 675.000 Einwohner groß war und deswegen auch heute noch die größere Downtown hat und somit einfach größer erscheint. Außedem ist Cincinnati wie gesagt sehr weitläufig und nur schlecht mit dem Bus erkundbar da das Netz der Busse sehr schlecht ausgebaut ist was auch in Pittsburgh besser ist aber auch dort im Moment am seidenen Faden hängt, da sich die Busse in Pittsburgh selbst finanzieren müssen und keine Unterstützung von der Stadt oder dem Staat bekommen wie es in anderen Städten der Fall ist.

Nun will ich aber nicht mehr viel mehr schreiben und euch mit unnützen Wissen nerven und lasse euch einfach die 101 Fotos aus Pittsburgh und Cincinnati geniessen:

A Metropole awakes

Heute gibt es wieder mal ein kleines Video von mir nachdem das letzte auch schon über drei Monate wieder zurück liegt.

Wie wahrscheinlich im Moment überall auf der Nordhalbkugel der Erde bricht auch in New York zur Zeit der Frühling aus und ich habe mal versucht ein bisschen was davon festzuhalten und für euch zu dukumentieren.

Das Video beginnt dabei erst im Januar als wir unsere einzigen zwei wirklichen Schneetage diesen Winter hatten an dem Wochenende als die Package Delivery von DOROT war und ich an dem Samstag davor mir die High Line im Schnee angeschaut habe.

Die darauf folgenden Bilder habe ich dann in den letzten vier Wochen Ende März und Anfang April aufgenommen dabei werdet ihr sowohl noch einmal den High Line Park im Frühling sehen als auch den Central Park, den Riverside Park der auf der Upper West Side direkt am Hudson liegt und den Bryan Park der an der 42ten Straße direkt bei der berühmten Public Libary (Bücherei) von New York liegt.

Zwischenen diesen Bildern könnt ihr immer wieder das Empire State Building und die Third Avenue sehen wie ich es von meiner Wohnung aus sehen kann.

Nun aber viel Spaß mit dem Video und ich hoffe es gefällt euch:

A Metropole awakes from Marcel Kröncke on Vimeo.

Das Copyright des Videos liegt bei Marcel Kröncke.

Das Copyright der Musik liegt bei Kevin MacLeod.

Lunch & Learn

Letzte Woche habe ich euch von meinen Erlebenissen mit Anne beim Shabbat Service geschrieben und heute möchte ich über einen weiteren Teil meiner Arbeit beim Main Office von DOROT schreiben da ich dort in den vergangenen Wochen an zwei MIttwochen noch eine weitere Aufgabe zu meinen Friendly Visitings übernommen habe.

Ein weiterer kleiner Teil von den Angeboten die DOROT anbietet ist das sie auch vom Main Office aus sogenannte Lunch & Learns (Essen & Lernen) in Synagogen organisieren und dort jede Woche bzw. einmal im Monat je nach Synagoge einen Gast einladen und diesen dann von seiner Arbeit, seinem Hobby oder wovon man sonst Interessantes aus seinem Leben seinem Leben reden kann erzählen lassen und zu diesen Lunch & Learns dann die Senioren der Synagoge eingeladen sind um sich den Vortrag anzuhören dabei ihr Mittag zu essen welches sie sich selbst mitbringen und den Namen des Programms erklärt und dann auch eventuell mit der Person diskutieren können.

Wie ihr euch jetzt schon sicherlich denken könnt wurde ich von meinem Supervisor im Main Office als Gast vorgeschalgen und in zwei Synagogen eingeladen um dort über mich, ASF und meine Arbeit bei DOROT zu reden was ich dann auch sehr gerne tat, denn ich hatte in den letzten Monaten bei DOROT schon zu verschiedenen Gelgenheiten mich slebst Gruppen vorgestellt oder im HPP Führungen zu dem Programm gegeben und mich und ASF als das Programm vorgestellt welches mich hier zu DOROT gebracht hat und es hat mir immer sehr viel Freude bereitet und nun hatte ich bei diesen zwei Lunch & Learns das Ganze auch einmal in offizieller und größerer Art und Weise zu tun.

Wenn ich in größerer Art und Weise schreibe dann sollte man es sich allerdings nicht riesen groß vorstellen, den zu beiden Terminen kamen jeweils zwischen 8-12 Senioren was später aber von der Mitarbeiterin von DOROT dann riesig gefeiert wurde da sie mir dann sagte das Normalerweise nur um die 5 Senioren maximal jeweils zu den Lunch & Learns kamen und ich somit meine Arbeit ein Interesse bei den Senioren der zwei Synagogen die ich besucht habe geweckt zu haben.

Bei den Lunch & Learn selbst habe ich dann am Anfang erst einmal kurz erläutert wer ich selbst den bin woher ich aus Deutschland komme und wie ich zu meiner deutschen Organisation ASF gefunden habe. Danach sollte es dann meistens eigentlich mit DOROT und meiner Arbeit dort weiter gehen aber schon bei beiden Lunch & Learns haben mich schon zu diesem Zeitpunkt die Senioren mit Fragen regelrecht bombarbiert und wollten mehr über mich meine Arbeit im Zivildienst wissen, warum ich gerade nach New York und mit Holocaustüberlebenden arbeiten wollte und in welchen Ländern ASF sonst noch in der Welt aktiv ist und warum ich mich auch gerade für ASF entschieden habe.

An sich hatte ich damit gerechnet das die Senioren eher interessiert in meine Arbeit wären aber wie sich dann herausstellte waren sie in beiden Fällen wirklich sehr in mich und meine Person interessiert und habe mir viele Fragen gestellt die mich selbst manchesmal auch erst einmal zum Überlegen brachten wie z.B. die schon eben erwähnte Frage warum ich mich für ASF entscheiden habe? Vor meinem Dienst als ich noch auf der Suche nach Paten war und mir auch genau diese Frage manchesmal über den Weg lief habe ich simple damit geantwortet das mich sowohl das Thema der Organisation interessierte als auch aber die Orte an denen ASF Freiwillige hatte und dabei speziell natürlich in New York was dann am Ende auch nun mein Ort für ein Jahr wurde. Aber dieses Mal bei den Lunch & Learns habe ich die Frage dann ausführlicher beantwortet und gesagt das wohl etwas in mir als ich von ASF gelesen habe und dann letztes Jahr im Januar beim Auswahlseminar auch das Projekt DOROT mehr in mir angsprochen hat als nur diese beiden Aspekte, denn sonst wäre ich glaube ich nicht so in wie jetzt in diesem Jahr aufgegangen und mache meine Arbeit bei DOROT wirklich mit Freunde als das dort noch etwas mehr ist das ich nicht beschreiben kann aber ASF mehr ist als einfach nur: “Wir sind eine Organisation die Freiwillige ins Ausland schickt wegen des Holocaustes.”

Diese Erkenntnis und das von mir unerwartete Interesse der Senioren bei den Lunch & Learns haben auch diesen kleinen und kurzen Extrateil meiner Arbeit bei DOROT sehr lohnenswert und bereichernd gemacht. Denn auch wenn man es nicht erwartet aber manchmal werden durch Fragen anderer Prozesse in dem eigenen Kopf losgetretten die einen dann am Ende zu etwas ganz anderem führen und einem eine andere Frage beantworten die man sich selbst vorher selbst gestellt hat aber nicht beantworten konnte und nun eine Art Lösung oder Erklärung bekommt.