New York

Nun habe ich es also endlich geschafft ich bin in New York angekommen.
Nach dem ersten Seminar in Hirschluch und nun dem zweiten Seminar in den USA hier in Philadelphia, habe ich endlich mein Projekt und meine neue Heimatstadt für ein Jahr erreicht.
Es ist hier super interessant in New York und die erste Woche verging nur so im Fluge. Sicherlich hat zwar jeder von uns schon einmal New York im Fernsehen und in Filmen gesehen und dadurch erkennt man dann auch einige Orte wieder, aber nun selbst in dieser Millionenstadt zu laufen hat schon etwas ein wenig unwirkliches.

Viele Dinge die man sonst halt nur aus dem Fernsehen und Filmen kennt, sind auf einmal direkt vor einem und man kommst aus dem Staunen gar nicht mehr heraus.
Ich habe unter anderem in den ersten Tagen jetzt hier natürlich gleich erst einmal mir den Broadway zweimal angeschaut, einmal bei Tag und einmal bei Nacht, sowie einen kleinen Teil des Central Park zu mehr reichte die Zeit leider bis her noch nicht, doch schon diese Orte reichten um einen komplett von den Socken zu hauen.
Der Broadway ist schon am Tage erstaunlich, aber wenn es dann Nachts ist kommt man sich immer noch wie am Tage vor, da es immer noch so hell ist wie am Tag, so sehr scheinen einem die Werbereklamen entgegen.
Der Central Park ist da hingegen genau das Gegenteil, wenn man erst einmal weit genug drin ist hat man auf einmal die Ruhe pur und man weiß nur noch durch die Hochhäuser an den Rändern des Parks, das man eigentlich immer noch in einer Großstadt ist.
Ansonsten macht aber natürlich auch der gesamte Rest der Stadt einen riesigen Eindruck auf mich. Es ist spannend morgens jetzt immer mit der U-Bahn zu fahren und morgens aus dem Gebäude zu kommen und festzustellen das man immer noch in New York ist und nicht plötzlich wieder zu Hause.

Aber auch ein paar Worte über die Arbeit möchte ich noch verlieren, auch wenn es dort bis jetzt noch nicht so viel zu schreiben gibt, da ich jetzt erst einmal in der Einarbeitungsphase bin und dann bald an meine normalen Aufgaben heran geführt werde.
Für die ersten zwei Wochen werde ich jetzt erst einmal nur im Obdachlosen Projekt von DOROT sein und dort starten. In der dritten Woche wird es dann auch immer Mittwochs im Main Office los gehen, wo ich dann Holocaust Überlebende besuchen werde.
Die Arbeit im Obdachlosen Projekt ist sehr interessant für mich, da wir bei uns nur 14 Betten haben für Klienten und man somit schnell die Klienten sehr persönlich kennen lernt. Außerdem sind alle Klienten von uns über 55, da wir ein Projekt für ältere Obdachlose sind.
Die Gründe warum unsere Klienten obdachlos geworden sind, sind vielfältig und reichen von plötzlicher Arbeitslosigkeit bis zu dem Tod des Ehepartner der alleine auf dem Vertrag für die Wohnung stand, sodass der Partner plötzlich aus der Wohnung muss.
Für den Anfang werde ich jetzt abends bei den Dinners dabei sein und lernen wie die Abende laufen und am Tage werde ich langsam in meine Aufgaben eingearbeitet, die jetzt am Anfang vor allem noch sehr klein sind aber schon bald größer werden dürften.
Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen ersten Eindruck bieten in meine neue Situation hier in New York und euch wissen lassen das es mir gut geht hier, bis demnächst alle zusammen.

P.S. Die beiden Bilder hier im Artikel sind mein Ausblick aus meinem Zimmer in Manhatten und das große Gebäude ist das Empire State Building, das aktuell noch größte Gebäude in New York.

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