Foto Set No. XV

Im letzten Fotoset von Samstag habe ich euch gezeigt wie Ich und Tim, mein erster Besuch aus Deutschland, den St. Patricks Day verbracht haben und wir unsere liebe für die Brücken New Yorks entdeckten.

Heute geht es mit den nächsten Fotos aus den letzten zwei Wochen weiter, denn mittlerweile ist Tim am Dienstag schon wieder in die Heimat abgereist und ich bin wieder alleine im großen New York.

Dadurch das TIm wie gesagt mein erster und vielleicht auch letzter Besuch gleichzeitig aus Deutschland war, war es mir wichtig ihm ein bisschen was von der Stadt zu zeigen und mit ihm die Zeit zu verbringen sodass ich in den zwei Wochen die Tim hier war auch endlich mal meinen ersten Urlaub genommen habe seitdem ich hier in den USA bin. Zwar habe ich nicht die ganzen zwei Wochen Urlaub genommen aber ein paar Tage und so haben Tim und Ich uns dann am Dienstag nach dem St. Patricks Day Wochenende zusammen Roosevelt Island angeschaut und noch ein bisschen mehr.

Roosevelt Island ist die kleine Insel im East River die zwischen Manhattan und Queens liegt und sich ein bisschen wie eine andere Welt anfühlt wenn man gerade aus dem hektischen Manhattan kommt. Das besondere an Roosevelt Island ist aber nicht nur das es sehr viel ruhiger und beschaulicher ist als Manhattan, denn es hat nur eine Hauptstraße und eine Buslinie die einfach die ganzen Insel entlang laufen, nein es ist auch die Art wie man auf Roosevelt Island ankommt.

Denn bis 1989 erst eine U-Bahnstation auf Roosevelt Island eröffnet wurde konnte man vorher entweder nur über eine kleine Brücke von Queens aus nach Roosevelt Island kommen oder mit der Tram aus Manhatten. Die Tram ist die Methode die Tim und Ich gewählt haben um nach Roosevelt Island zu kommen und es ist eine Schwebebahn die einen aus Manhattan entschweben lässt und dann wieder in Roosevelt Island absetzt. Auf jeden Fall sehr cool aber heute eigentlich nur noch als Touristenwahrzeichen erhalten, den mit der U-Bahn ist es dann halt doch schneller und einfacher.

Das Roosevelt Island nur so schlecht zu erreichen ist ist auch deswegen komisch weil zum Teil direkt über Roosevelt Island die Queensboro Bridge liegt die die Hauptverkehrsader ist um von Queens nach Manhattan zu kommen oder anders herum. Allerdings ist die Brücke einfach mal so hoch und groß das sie halt nur über Roosevelt Island liegt und die Insel nicht mit anbindet.

So sind Tim und Ich also erst mit der Tram auf Roosevelt Island gelandet und später noch über die kleine Brücke welche Roosevelt Island an Queens anbindet nach Queens gelaufen und dort über die Queensboro Bridge wieder zurück in das laute und stressige Manhattan.

Es ist schon interessant mal solch einen Ruhepol wie diese Insel inmitten von New York zu finden und ich hoffe ihr könnt es zu Mindestens ein bisschen mit den jetzt folgenden 98 Fotos nachempfinden:

Foto Set No. XIV

Nachdem ersten Besuch aus Nordirland folgt dann auch gleich der zweite Besuch aus Deutschland, so sahen zu Mindestens bei mir die letzten drei Wochen aus.

Während Lotta und Barbara vor mittlerweile schon wieder drei Wochen für eine Woche in New York waren, kam dann nur vier Tage später mein erster Besuch aus Deutschland hier in New York an, Tim ein guter Freund aus der Gymnasial- und Zivizeit in Hamburg, der mich zur Zeit für zwei Wochen hier besucht.

Es ist schon interessant endlich mal wieder nach sechs Monaten jemanden aus der Heimat in Fleisch und Blut zu sehen und dann dazu auch noch in New York zu haben und New York zeigen zu können.

Die ersten zwei Tage habe ich Tim allerdings weniger in der Stadt herum geführt als in meinem Projekt, denn ich habe ihn am Mittwoch eingeladen mit zu meinen Friendly Visitings zu kommen was dadurch ein sehr interessanter Tag für mich wurde einen Freund aus Deutschland meinen Friendly Visitings vorzustellen und am Donnerstag haben wir beide dann im HPP gekocht wie ich es im Dezember schon mit Anne und Lizzie gemacht habe.

Am letzten Samstag hatten wir dann endlich Zeit uns die Stadt anzuschauen und außerdem fiel auf diesen Tag auch die diesjährige St. Patricks Day wofür es natürlich wieder New York typisch eine Parade gab auf der wir allerdings viel zu spät ankamen und somit nicht mehr viel davon sehen konnten. Dann wollten wir allerdings immerhin heraus finden ob es den Stimmt das am St. Patricks Day der Hudson River grün eingefärbt wird was Tim gehört und gelesen hatte vom St. Particks Day in New York. Dazu sind wir dann erst zum Hudson gelaufen wo man allerdings nicht sehr sehen konnte da wir nicht hoch genug waren und so sind wir dann noch ganz Uptown gefahren nach Washington Highs um dort auf die George Washington Bridge zu laufen und von dort oben zu sehen ob den der Hudson grün ist. Leider enttäuschte uns dann der Hudson aber Tim der eigentlich Höhenangst hat und dem der Trip auf die Brücke mehr als nur ein bisschen Überwindung gekostet hat war von der Brückbaukunst in den USA fasziniert.

Das sollte sich dann auch durch den zweiten Tag ziehen wo wir erst nach Chinatown gefahren sind und später dann über die Williamsburg Bridge nach Williamsburg gelaufen sind. Williamsburg wird im Moment als das coole und hippe New York angesehen da dort zur Zeit die meisten Künstler der Stadt leben die noch die berühmt sind aber von der Kunst leben wollten und somit Williamsburg aufwerten und eine Gentrifizierung in Gang setzen wie man sie auch in Hamburg aus dem Schanzen- und Gängeviertel kennt. Abends sind wir dann über den East River mit der Fähre wieder nach Manhattan zu mir nach Hause zurück gefahren.

Das solls dann jetzt erst einmal für erste sein, ich habe noch mehr Fotos von Tims Besuch die ich euch in einigen Tagen vorstellen werde, aber bis dahin wünsche ich euch erst einmal viel Spaß bei diesen 122 Fotos:

Foto Set No. XIII

Nach einem Monat keine Fotos habe ich heute endlich mal wieder ein paar Bilder für euch auf Lager und dazu dann auch ein paar ganz besondere.

Denn zur Zeit habe ich hier bei mir in New York für eine Woche einen ganz besonderen Besuch, nämlich Lotta und Barbara aus Irland bzw. besser gesagt Nordirland was für die Beiden doch schon ein sehr wichtiger Unterschied ist. Die Beiden sind selbst aber keine Irländerinnen, sondern sind beide dort Freiwillige wie ich hier. Als Organisation habe sie sich dabei für Eirene entschieden eine ökumenische Friedensorganisation die sich 1957 gegründet hat und somit ein Jahr früher als Aktion Sühnezeichen Friedensdienste. In Kontakt sind die Beiden mit mir durch die Freundschaft von Lotta mit einer aktuellen ASF Freiwilligen aus den Niederlanden gekommen, die uns New York Freiwillige als mögliche Übernachtungsmöglichkeit empfohlen hatte und ich den Beiden dann zugesagt habe.

Erst wollten die Beiden eigentlich nur eine Nacht bei mir verbringen und dann den Rest der Woche bei einem Amerikaner in Jamaica, Queens auf der Couch schlafen wie man es heute halt so macht. Aber da Jamaica fast komplett außerhalb von New York liegt habe ich die Beiden dann die komplette letzte Woche bei mir untergebracht was einige sehr lustige Woche ergab, sowie die Feier meines Geburtstags am Mittwoch wie ich es so eigentlich gar nicht erwartet hatte.

Dadurch das ich dann am Wochenende auch Zeit hatte und mich mittlerweile relativ gut in New York auskenne habe ich die Beiden dann am Sonntag gleich zu einer Tour durch Downtown Manhatten eingeladen.

Dabei sind wir von meiner Wohnung vorbei am Empire State Building auf die West Side zum High Line Park gelaufen und dann entlang des Hudsons ganz nach Downtown am neuen One World Trade Center und der Wall Street vorbei, sowie den letzten Resten des Occupy Wall Street Movements im Zuccoti Park und dann sind wir noch nach Chinatown gelaufen wo es dann endlich gutes und billiges Mittagessen gab.

Die ganze Tour war dann am Ende rund 16 km lang wie ich später im Internet nachrechnete per Google Maps, sodass sich dann auch erklärte warum wir nach nur fünf Stunden daheim schon so fertig waren und das obwohl es dann doch erst 15 Uhr war da wir am Morgen schon um 10 Uhr aus dem Haus gegangen waren.

Während ich am Anfang dieser Tour noch das erste Bild von Lotta und Barbara vor dem Empire State Building gemacht habe wurde mir dann später meine Kamera sozusagen entwendet was diese Fotos doch mal ganz besonders macht, denn so bin ich auch mal auf ein paar Fotos zu sehen und sie sind nicht alle aus meiner Perspektive fotografiert sondern von Lotta und Barbara die da gerade erst 24 Stunden in New York waren.

Nun aber viel Spaß mit diesen 67 experimentellen Fotos mit Lotta, Barbara und meiner Wenigkeit:

Foto Set No.X

Das letzte Mal habe ich euch die Fotos von meinem Weihnachtsurlaub in Innisfree gezeigt, heute folgt die Sylvester Woche in New York:

Als erstes gibt es zwei Fotos vom Kochen im HPP das Ich zusammen mit Anne (der ASF Innisfree Freiwilligen) und Lizzie (ihrer Deutschen Kollegin dort) gemacht habe, da sie zusammen mit mir aus Innisfree nach New York gekommen sind um hier mit mir Sylverster erleben zu können und sie sich dann dazu bereit erklärten in meinem Projekt mitzuhelfen um es auch mal zu sehen und erleben zu können wie ich bei ihnen Innisfree erlebt habe. Zu Essen gab es Hühnchen geschnetzeltes mit einer Kokusnuss- Ananas Souce, sowie Reis und Gemüse dazu. Ich der eigentlich auch beim Kochen mithelfen wollte, wurde von meinem Supervisor und der Direktoren vom HPP mit anderen Dingen beschäftigt und kam somit nicht dazu beim Kochen zu helfen. Aber immerhin hatte ich dann noch die Möglichkeit bei Austeilen des Essens zu helfen und am Vortag hatte ich schon den Nachtisch eine Mousse au Chocolate gemacht

Einen Tag vor Sylvester habe ich dann noch mit Sebastian, einem anderem ASF Freiwilligen der in Pittsburgh sein Jahr verbringt, den Times Square besichtigt. Ich und Anne hatten schon vorher gesagt das wir uns das zu Sylvester nicht antun werden und so wollte ich immerhin einen Tag vorher mir mal anschauen, was die da alles so aufgebaut haben und ich kann sagten es war schon einen Tag vor Sylvester brechend voll. Immer diese ganzen Touristen, die nur für die Feiertage kommen! Danach sind Sebastian und ich noch ins Greenwich Village gefahren und haben uns dort die berühmte Christopher Street angeschaut.

Sylvester haben wir dann gemütlich in meinem Zimmer verbracht und uns im Fernsehen angeschaut, wie sich die Menschen am Times Square die Füße platt stehen nur damit sie einen winzigen Ball für eine Minute “fallen” sehen oder weil sie Lady Gaga sehen wollten. Um Mitternacht gab es dann für uns leider kein Feuerwerk, denn in New York gibt es das entweder nur im Central Park oder Downtown am East River, aus Sicherheitsgründen.

Dafür das wir dann Sylvester nicht gefeiert haben, haben wir uns am Neujahrstag schon recht früh wieder auf den Weg gemacht um uns Coney Island ganz südlich in Brooklyn anzuschauen, aber vorher mussten wir erst einmal eine Stunde mit der Subway fahren damit wir aus Manhatten bis nach Coney Island kamen. Coney Island ist eine Halbinsel mit Strand am Atlantic und war früher das Nickel Empire. Denn Anfang des 20. Jahrhunderts haben sich dort mehrere Freizeitparks aufgebaut, die für einen Nickel (5 Cent) einem eine Fahrt anboten und dadurch kamen im Sommer tausende von Menschen, die sich entweder in den Freizeitparks amüsiert haben oder am Strand sich sonnten und badeten. Heute haben die meisten Parks in Coney Island geschlossen und es ist mehr ein zwischen Ding aus Geisterstadt, noch geöffneten Freizeitparks und neuen Gebäuden.

Das Besondere an Coney Island am 1. Januar war, das es dort das sogenannte Polar Bear (Eisbär) Schwimmen gab. Das heißt jeder der am 1. Januar ein kühles Bad in den Fluten des Atlantik nahm bekam eine Urkunde und ein Polar Bear Handtuch, als Beweis das er am Polar Bear schwimmen teilgenommen hat.

Mit diesen vielen Informationen lasse ich euch heute mal auf “nur” 63 Fotos los: