A Metropole awakes

Heute gibt es wieder mal ein kleines Video von mir nachdem das letzte auch schon über drei Monate wieder zurück liegt.

Wie wahrscheinlich im Moment überall auf der Nordhalbkugel der Erde bricht auch in New York zur Zeit der Frühling aus und ich habe mal versucht ein bisschen was davon festzuhalten und für euch zu dukumentieren.

Das Video beginnt dabei erst im Januar als wir unsere einzigen zwei wirklichen Schneetage diesen Winter hatten an dem Wochenende als die Package Delivery von DOROT war und ich an dem Samstag davor mir die High Line im Schnee angeschaut habe.

Die darauf folgenden Bilder habe ich dann in den letzten vier Wochen Ende März und Anfang April aufgenommen dabei werdet ihr sowohl noch einmal den High Line Park im Frühling sehen als auch den Central Park, den Riverside Park der auf der Upper West Side direkt am Hudson liegt und den Bryan Park der an der 42ten Straße direkt bei der berühmten Public Libary (Bücherei) von New York liegt.

Zwischenen diesen Bildern könnt ihr immer wieder das Empire State Building und die Third Avenue sehen wie ich es von meiner Wohnung aus sehen kann.

Nun aber viel Spaß mit dem Video und ich hoffe es gefällt euch:

A Metropole awakes from Marcel Kröncke on Vimeo.

Das Copyright des Videos liegt bei Marcel Kröncke.

Das Copyright der Musik liegt bei Kevin MacLeod.

Foto Set No. XV

Im letzten Fotoset von Samstag habe ich euch gezeigt wie Ich und Tim, mein erster Besuch aus Deutschland, den St. Patricks Day verbracht haben und wir unsere liebe für die Brücken New Yorks entdeckten.

Heute geht es mit den nächsten Fotos aus den letzten zwei Wochen weiter, denn mittlerweile ist Tim am Dienstag schon wieder in die Heimat abgereist und ich bin wieder alleine im großen New York.

Dadurch das TIm wie gesagt mein erster und vielleicht auch letzter Besuch gleichzeitig aus Deutschland war, war es mir wichtig ihm ein bisschen was von der Stadt zu zeigen und mit ihm die Zeit zu verbringen sodass ich in den zwei Wochen die Tim hier war auch endlich mal meinen ersten Urlaub genommen habe seitdem ich hier in den USA bin. Zwar habe ich nicht die ganzen zwei Wochen Urlaub genommen aber ein paar Tage und so haben Tim und Ich uns dann am Dienstag nach dem St. Patricks Day Wochenende zusammen Roosevelt Island angeschaut und noch ein bisschen mehr.

Roosevelt Island ist die kleine Insel im East River die zwischen Manhattan und Queens liegt und sich ein bisschen wie eine andere Welt anfühlt wenn man gerade aus dem hektischen Manhattan kommt. Das besondere an Roosevelt Island ist aber nicht nur das es sehr viel ruhiger und beschaulicher ist als Manhattan, denn es hat nur eine Hauptstraße und eine Buslinie die einfach die ganzen Insel entlang laufen, nein es ist auch die Art wie man auf Roosevelt Island ankommt.

Denn bis 1989 erst eine U-Bahnstation auf Roosevelt Island eröffnet wurde konnte man vorher entweder nur über eine kleine Brücke von Queens aus nach Roosevelt Island kommen oder mit der Tram aus Manhatten. Die Tram ist die Methode die Tim und Ich gewählt haben um nach Roosevelt Island zu kommen und es ist eine Schwebebahn die einen aus Manhattan entschweben lässt und dann wieder in Roosevelt Island absetzt. Auf jeden Fall sehr cool aber heute eigentlich nur noch als Touristenwahrzeichen erhalten, den mit der U-Bahn ist es dann halt doch schneller und einfacher.

Das Roosevelt Island nur so schlecht zu erreichen ist ist auch deswegen komisch weil zum Teil direkt über Roosevelt Island die Queensboro Bridge liegt die die Hauptverkehrsader ist um von Queens nach Manhattan zu kommen oder anders herum. Allerdings ist die Brücke einfach mal so hoch und groß das sie halt nur über Roosevelt Island liegt und die Insel nicht mit anbindet.

So sind Tim und Ich also erst mit der Tram auf Roosevelt Island gelandet und später noch über die kleine Brücke welche Roosevelt Island an Queens anbindet nach Queens gelaufen und dort über die Queensboro Bridge wieder zurück in das laute und stressige Manhattan.

Es ist schon interessant mal solch einen Ruhepol wie diese Insel inmitten von New York zu finden und ich hoffe ihr könnt es zu Mindestens ein bisschen mit den jetzt folgenden 98 Fotos nachempfinden:

Foto Set No. XIV

Nachdem ersten Besuch aus Nordirland folgt dann auch gleich der zweite Besuch aus Deutschland, so sahen zu Mindestens bei mir die letzten drei Wochen aus.

Während Lotta und Barbara vor mittlerweile schon wieder drei Wochen für eine Woche in New York waren, kam dann nur vier Tage später mein erster Besuch aus Deutschland hier in New York an, Tim ein guter Freund aus der Gymnasial- und Zivizeit in Hamburg, der mich zur Zeit für zwei Wochen hier besucht.

Es ist schon interessant endlich mal wieder nach sechs Monaten jemanden aus der Heimat in Fleisch und Blut zu sehen und dann dazu auch noch in New York zu haben und New York zeigen zu können.

Die ersten zwei Tage habe ich Tim allerdings weniger in der Stadt herum geführt als in meinem Projekt, denn ich habe ihn am Mittwoch eingeladen mit zu meinen Friendly Visitings zu kommen was dadurch ein sehr interessanter Tag für mich wurde einen Freund aus Deutschland meinen Friendly Visitings vorzustellen und am Donnerstag haben wir beide dann im HPP gekocht wie ich es im Dezember schon mit Anne und Lizzie gemacht habe.

Am letzten Samstag hatten wir dann endlich Zeit uns die Stadt anzuschauen und außerdem fiel auf diesen Tag auch die diesjährige St. Patricks Day wofür es natürlich wieder New York typisch eine Parade gab auf der wir allerdings viel zu spät ankamen und somit nicht mehr viel davon sehen konnten. Dann wollten wir allerdings immerhin heraus finden ob es den Stimmt das am St. Patricks Day der Hudson River grün eingefärbt wird was Tim gehört und gelesen hatte vom St. Particks Day in New York. Dazu sind wir dann erst zum Hudson gelaufen wo man allerdings nicht sehr sehen konnte da wir nicht hoch genug waren und so sind wir dann noch ganz Uptown gefahren nach Washington Highs um dort auf die George Washington Bridge zu laufen und von dort oben zu sehen ob den der Hudson grün ist. Leider enttäuschte uns dann der Hudson aber Tim der eigentlich Höhenangst hat und dem der Trip auf die Brücke mehr als nur ein bisschen Überwindung gekostet hat war von der Brückbaukunst in den USA fasziniert.

Das sollte sich dann auch durch den zweiten Tag ziehen wo wir erst nach Chinatown gefahren sind und später dann über die Williamsburg Bridge nach Williamsburg gelaufen sind. Williamsburg wird im Moment als das coole und hippe New York angesehen da dort zur Zeit die meisten Künstler der Stadt leben die noch die berühmt sind aber von der Kunst leben wollten und somit Williamsburg aufwerten und eine Gentrifizierung in Gang setzen wie man sie auch in Hamburg aus dem Schanzen- und Gängeviertel kennt. Abends sind wir dann über den East River mit der Fähre wieder nach Manhattan zu mir nach Hause zurück gefahren.

Das solls dann jetzt erst einmal für erste sein, ich habe noch mehr Fotos von Tims Besuch die ich euch in einigen Tagen vorstellen werde, aber bis dahin wünsche ich euch erst einmal viel Spaß bei diesen 122 Fotos:

Foto Set No. XIII

Nach einem Monat keine Fotos habe ich heute endlich mal wieder ein paar Bilder für euch auf Lager und dazu dann auch ein paar ganz besondere.

Denn zur Zeit habe ich hier bei mir in New York für eine Woche einen ganz besonderen Besuch, nämlich Lotta und Barbara aus Irland bzw. besser gesagt Nordirland was für die Beiden doch schon ein sehr wichtiger Unterschied ist. Die Beiden sind selbst aber keine Irländerinnen, sondern sind beide dort Freiwillige wie ich hier. Als Organisation habe sie sich dabei für Eirene entschieden eine ökumenische Friedensorganisation die sich 1957 gegründet hat und somit ein Jahr früher als Aktion Sühnezeichen Friedensdienste. In Kontakt sind die Beiden mit mir durch die Freundschaft von Lotta mit einer aktuellen ASF Freiwilligen aus den Niederlanden gekommen, die uns New York Freiwillige als mögliche Übernachtungsmöglichkeit empfohlen hatte und ich den Beiden dann zugesagt habe.

Erst wollten die Beiden eigentlich nur eine Nacht bei mir verbringen und dann den Rest der Woche bei einem Amerikaner in Jamaica, Queens auf der Couch schlafen wie man es heute halt so macht. Aber da Jamaica fast komplett außerhalb von New York liegt habe ich die Beiden dann die komplette letzte Woche bei mir untergebracht was einige sehr lustige Woche ergab, sowie die Feier meines Geburtstags am Mittwoch wie ich es so eigentlich gar nicht erwartet hatte.

Dadurch das ich dann am Wochenende auch Zeit hatte und mich mittlerweile relativ gut in New York auskenne habe ich die Beiden dann am Sonntag gleich zu einer Tour durch Downtown Manhatten eingeladen.

Dabei sind wir von meiner Wohnung vorbei am Empire State Building auf die West Side zum High Line Park gelaufen und dann entlang des Hudsons ganz nach Downtown am neuen One World Trade Center und der Wall Street vorbei, sowie den letzten Resten des Occupy Wall Street Movements im Zuccoti Park und dann sind wir noch nach Chinatown gelaufen wo es dann endlich gutes und billiges Mittagessen gab.

Die ganze Tour war dann am Ende rund 16 km lang wie ich später im Internet nachrechnete per Google Maps, sodass sich dann auch erklärte warum wir nach nur fünf Stunden daheim schon so fertig waren und das obwohl es dann doch erst 15 Uhr war da wir am Morgen schon um 10 Uhr aus dem Haus gegangen waren.

Während ich am Anfang dieser Tour noch das erste Bild von Lotta und Barbara vor dem Empire State Building gemacht habe wurde mir dann später meine Kamera sozusagen entwendet was diese Fotos doch mal ganz besonders macht, denn so bin ich auch mal auf ein paar Fotos zu sehen und sie sind nicht alle aus meiner Perspektive fotografiert sondern von Lotta und Barbara die da gerade erst 24 Stunden in New York waren.

Nun aber viel Spaß mit diesen 67 experimentellen Fotos mit Lotta, Barbara und meiner Wenigkeit:

Foto Set No. XI

Nach Fotos von Weihnachten und Neujahr, gibt es jetzt mal wieder ganz normale Fotos aus New York, die ich im Laufe der letzten Woche geschossen habe.

Da wäre zu erst einmal das Empire State Building von meinem Fenster aus und wie langsam die Sonne am Morgen aufgeht. Danach habe ich mich dann auf den Weg zu meinen Friendly Visitings auf der Upper East Side von New York gemacht und bin dann danach in dem Central Park gegangen. Dort habe ich mir das erste Mal den nördlichen Teil des Central Parks angeschaut, nur leider macht der im Winter und ohne Schnee nicht so viel her.

Doch meine Trauer über fehlenden Schnee sollte dann nicht sehr lange auf sich warten lassen. Schon am Samstag kamen dann die Schneewolken und verwandelten New York zu mindestens für einen Tag in eine Winterlandschaft, denn hier in Manhatten sind die Straßen im Eiltempo wieder freigeräumt und die Temperaturen steigen auch schon wieder. So habe ich die Gelegenheit am Samstag gleich genutzt und bin in den mir nahe gelegenen High Line Park gegangen, wo ich im September schon war und habe mir beim Fotografieren dann fasst die Finger abgefroren und das trotz Handschuhe.

Damit lasse ich euch nun auf die 77 neuen Fotos los:

Foto Set No.X

Das letzte Mal habe ich euch die Fotos von meinem Weihnachtsurlaub in Innisfree gezeigt, heute folgt die Sylvester Woche in New York:

Als erstes gibt es zwei Fotos vom Kochen im HPP das Ich zusammen mit Anne (der ASF Innisfree Freiwilligen) und Lizzie (ihrer Deutschen Kollegin dort) gemacht habe, da sie zusammen mit mir aus Innisfree nach New York gekommen sind um hier mit mir Sylverster erleben zu können und sie sich dann dazu bereit erklärten in meinem Projekt mitzuhelfen um es auch mal zu sehen und erleben zu können wie ich bei ihnen Innisfree erlebt habe. Zu Essen gab es Hühnchen geschnetzeltes mit einer Kokusnuss- Ananas Souce, sowie Reis und Gemüse dazu. Ich der eigentlich auch beim Kochen mithelfen wollte, wurde von meinem Supervisor und der Direktoren vom HPP mit anderen Dingen beschäftigt und kam somit nicht dazu beim Kochen zu helfen. Aber immerhin hatte ich dann noch die Möglichkeit bei Austeilen des Essens zu helfen und am Vortag hatte ich schon den Nachtisch eine Mousse au Chocolate gemacht

Einen Tag vor Sylvester habe ich dann noch mit Sebastian, einem anderem ASF Freiwilligen der in Pittsburgh sein Jahr verbringt, den Times Square besichtigt. Ich und Anne hatten schon vorher gesagt das wir uns das zu Sylvester nicht antun werden und so wollte ich immerhin einen Tag vorher mir mal anschauen, was die da alles so aufgebaut haben und ich kann sagten es war schon einen Tag vor Sylvester brechend voll. Immer diese ganzen Touristen, die nur für die Feiertage kommen! Danach sind Sebastian und ich noch ins Greenwich Village gefahren und haben uns dort die berühmte Christopher Street angeschaut.

Sylvester haben wir dann gemütlich in meinem Zimmer verbracht und uns im Fernsehen angeschaut, wie sich die Menschen am Times Square die Füße platt stehen nur damit sie einen winzigen Ball für eine Minute “fallen” sehen oder weil sie Lady Gaga sehen wollten. Um Mitternacht gab es dann für uns leider kein Feuerwerk, denn in New York gibt es das entweder nur im Central Park oder Downtown am East River, aus Sicherheitsgründen.

Dafür das wir dann Sylvester nicht gefeiert haben, haben wir uns am Neujahrstag schon recht früh wieder auf den Weg gemacht um uns Coney Island ganz südlich in Brooklyn anzuschauen, aber vorher mussten wir erst einmal eine Stunde mit der Subway fahren damit wir aus Manhatten bis nach Coney Island kamen. Coney Island ist eine Halbinsel mit Strand am Atlantic und war früher das Nickel Empire. Denn Anfang des 20. Jahrhunderts haben sich dort mehrere Freizeitparks aufgebaut, die für einen Nickel (5 Cent) einem eine Fahrt anboten und dadurch kamen im Sommer tausende von Menschen, die sich entweder in den Freizeitparks amüsiert haben oder am Strand sich sonnten und badeten. Heute haben die meisten Parks in Coney Island geschlossen und es ist mehr ein zwischen Ding aus Geisterstadt, noch geöffneten Freizeitparks und neuen Gebäuden.

Das Besondere an Coney Island am 1. Januar war, das es dort das sogenannte Polar Bear (Eisbär) Schwimmen gab. Das heißt jeder der am 1. Januar ein kühles Bad in den Fluten des Atlantik nahm bekam eine Urkunde und ein Polar Bear Handtuch, als Beweis das er am Polar Bear schwimmen teilgenommen hat.

Mit diesen vielen Informationen lasse ich euch heute mal auf “nur” 63 Fotos los:

NYC from Halloween to New Year’s Day

Zuletzt habe ich euch ein paar bewegte Bilder aus New York vor fast drei Monaten gezeigt und seitdem ist in der Stadt vieles passiert.

Es gab überraschend schon den ersten Schnee Ende Oktober, aber wir hatten Glück und bei der Halloween Parade war der Schnee schon lange wieder geschmolzen und es war auch wieder wärmer. An solchen wärmeren Tagen konnte man dann den Tag auch noch im schönen Central Park in Manhatten oder im Prospect Park in Brooklyn verbringen und die Sonne genießen solange sie noch da war oder beim New York Marathon als die Profi oder Hobbyläufer auf ihrem harten Weg zum 42. Kilometer anfeuern.

Dann war auch schon Thanksgiving und Macy’s Thanksgiving Parade lockte alle Menschen, egal ob jung oder alt, an die Straßen um die großen Ballonfiguren durch die Straßenschluchten schweben zu sehen. Mit dem Ende der Parade läutet dann auch der Weihnachtsmann die Weihnachtssaison ein und man vieles Weihnachtliches unternehmen, wie z.B. die Holday Train Show im Botanical Garden in der Bronx zu besuchen oder aber sich den großen Weihnachtsbaum am Rockefeller Center anschauen und wenn man lange genug ansteht dann auch auf dem Eis Schlittschuh laufen.

Das Ende des Jahren feiern dann alle verrückten New Yorker oder die Massen von Touristen die extra für Weihnachten und Sylvester nach New York kommen, am Times Square und die echten New Yorker begrüßen dann am Neujahrstag das neue Jahr mit einem kühlen und belebenden Bad im Atlantic auf Coney Island.

All das ist passiert und all das habe ich für euch auch mit der Kamera festgehalten viel Spaß dabei:

NYC from Halloween to New Year’s Day from Marcel Kröncke on Vimeo.

Das Copyright des Videos liegt bei Marcel Kröncke.

Das Copyright der Musik liegt bei Kevin MacLeod.

3 Monate

Mittlerweile läuft mein Friedensdienst schon seit über drei Monaten und Weihnachten und das Jahr 2012 stehen auch schon vor der Tür, dadurch habe ich mir gedacht schaue ich doch heute mal zurück wie das erste Viertel meines Friedensdienstes lief und was dieses drei Monate für mich bis jetzt so besonders gemacht haben.

In New York habe ich mich endlich eingefunden und es ist für mich kein Problem mehr in Manhatten eine Subway Uptown oder Downtown zu nehmen oder mal schnell einen Botengang für DOROT zu erledigen. Es überrascht mich doch selbst wie schnell ich mich hier orientiert habe auch wenn man sagen muss, dass das orientieren hier eigentlich kein Problem darstellen soll, denn die Amerikaner zählen ihre Straßen ja einfach nur durch und alles ist schön im Block Format, sodass man sich hier auch komplett ohne Orientierungssinn zurecht finden kann.

Ich bin auch überrascht wie viel ich doch schon gesehen habe, da ist nicht nur Manhatten das ich schon unzählige Mal rauf und runter gefahren bin, sondern auch die anderen Stadtteile wie Brooklyn oder die Bronx die ich auch schon besucht habe und zu Mindestens einen erst Eindruck bekommen konnte, wie es dort ist.
Außerdem sind dann da ja auch noch die unzähligen Besonderen Ereignisse, wie die Thanksgiving und Halloween Parade, der Marathon und der große Weihnachtsbaum am Rockefeller Center. Das ging beispielsweise bei der Halloween Parade soweit, das mich mein Supervisor Elazar extra eine halbe Stunde eher aus der Arbeit gelassen hat, da er wollte das ich einen guten Platz an der Strecke bekomme und die Parade gut filmen und fotografieren kann.

Und damit bin ich ja auch schon bei DOROT wieder. Nach drei Monaten kann ich mittlerweile sagen das die Arbeit mir hier super viel Spaß macht und das es genau so ist wie ich es mir vorgestellt habe, vielleicht manchmal sogar ein bisschen besser. Wenn ich am Freitagabend das Essen für die Klienten mache und man sich während dessen mit ihnen unterhalten kann und auch den einen oder anderen Witz macht oder erzählt bekommt. So viele Geschichten von Menschen wie ihr Leben verlief, was ihre Persönlichkeiten sind und was sie besonderes ausmacht, das habe ich noch nie erlebt und dazu gehört natürlich auch das Friendly Visiting, welches im Laufe der Zeit auch immer interessanter wird, da man sich mit den Menschen nicht nur jedes Mal über deren Vergangenheit unterhält, sondern mittlerweile auch anfängt Freundschaften aufzubauen und die Menschen lieb gewinnt.

Alles in allem kann ich also nach drei Monaten sagen das ich hier mehr als glücklich bin. Sicherlich gibt es immer noch Dinge, die ich gerne ändern möchte, wie zum Beispiel, mir hier einen Freundeskreis aufzubauen. Aber auch da hat sich in der letzten Woche noch mal einiges getan, da ich ab Anfang Januar anfangen werde in einem Theater, im East Village, ehrenamtlich zu helfen und dort sehr viele engagierte und junge Menschen arbeiten.

Zum Schluss habe ich noch einmal ein paar kleine Fakten und unnütze Statistiken über mich und meine Zeit bis jetzt hier zusammen getragen:
Von meinen 366 Tagen sind schon knapp mehr als 100 Tage vergangen und in dieser Zeit habe ich schon 34 Friendly Visiting’s, 2 Shoppings und 2 Escort gemacht. Ich habe einmal am Donnerstagabend im HPP für alle gekocht und 5 mal die Essen an anderen Tagen gemacht. In dieser Zeit bin ich an 48 verschiedenen Subway Stationen ein- oder ausgestiegen und dieser Blog umfasst schon 20 Einträge. Auch mein persönliches Tagebuch ist schon mit 172 Seiten und ca. 73.000 Wörtern prall gefüllt und die 881 Fotos, sowie das erste Video über New York nehmen schon mehr als 12 GB auf meinem Computer ein. Und last but not least habe ich in 22 Skypegesprächen Kontakt mit zu Hause gehalten.

Ich möchte diesen Eintrag auch noch einmal nutzen um mich bei all meinen Paten, Freunden und Familie zu bedanken. Ohne eure Unterstützung, sei es finanziell oder seelisch, hätte ich es wahrscheinlich niemals hier her nach New York geschafft und diese tolle Zeit erlebt. Danke!!!

Dafür gibt es jetzt auch schon meinen ersten Projektbericht von mir, den ihr euch hier ansehen und speichern könnt, auch wenn er sehr viel aus dem Blog hier enthält und somit nicht ganz so interessant ist, wenn ihr schon immer meinen Blog lest.
In den nächsten Tagen werde ich außerdem noch ein kleines Paket mit einer kleinen Weihnachtsüberraschung an alle meine Paten heraus schicken. Es wird zwar wahrscheinlich nicht vor dem neuen Jahr da sein, aber ich hoffe ihr freut euch trotzdem darüber.

Meine New York Landkarte

Heute gibt es mal keine neuen Fotos, da ich euch die letzten neuen Fotos vom Give Away Day und aus der Bronx schon letzte Woche präsentiert habe und ihr sie mit in dem letzten Foto Set No. VIII finden könnt, gibt es heute mal etwas anderes.

Denn ich möchte euch heute meine kleine Landkarte von New York zeigen:

Auf dieser Landkarte könnt ihr eine Auswahl meiner Fotos die ich in New York gemacht habe, als kleine Pinnnadeln sehen und somit jetzt auch erfahren wo genau ich jedes Foto gemacht habe.

Wenn ihr auf die Landkarte doppelt klickt könnt ihr weiter in die Karte rein zoomen und mit gedrückter Maustaste könnt ihr die Karte auch einfach in die Richtung bewegen wo ihr hin wollt. Wenn ihr eine Pinnnadel anklickt dann könnt ihr sehen welches Foto es ist das ich dort aufgenommen habe und wenn ihr wollt könnt ihr es euch dann auf Flickr anschauen, wo alle meine Fotos sind.

Einen kleinen Nachteil hat diese Karte allerdings, denn wenn ich an einem Ort mehrere Fotos gemacht habe dann zeigt die Pinnnadel nur ein Foto an und leider nicht alle bzw. konnte ich nicht alle Fotos von mir auf dieser Landkarte einbinden. Aber dazu habe ich auch noch eine Abhilfe, denn auch Flickr hat eine Karte für alle meine Fotos, wo man eine Reihe meiner Fotos gleichzeitig auf der Karte als Punkte angezeigt bekommen kann und auch noch als Leiste da hat und anklicken kann. Leider kann ich die Karte nicht hier auf meinen Blog einbinden und außerdem zeigt die Flickr Karte immer nur ein paar meiner gesamten Fotos an, sodass ich euch die Wahl lasse welche Karte ihr besser findet und lieber benutzt:

Hier der Link zur Flickr Karte

Damit könnt ihr dann jetzt fasst zusammen mit mir durch New York laufen und auch sehen wo die Gebäude stehen und Paraden statt fanden, die ich alle für euch als Fotos festgehalten habe. Ich hoffe die Idee gefällt euch und ihr habt Spaß mit den Karten.

Foto Set No. VIII

Was kommt nach Thanksgiving? Richtig Weihnachten!

Nachdem noch vor knapp 1 1/2 Wochen alle hier im Truthahn Fieber waren und man das Wort Thanksgiving bald schon nicht mehr hören konnte, hat sich jetzt alles innerhalb von nur einer Woche auf Weihnachten umgestellt. Ab jetzt ist die Stadt bis zum neuen Jahr nur noch mit Menschen überfüllt und es fühlt sich an als ob die Menschen alle im Rausch wäre, um auch ja alle ihre Geschenke rechtzeitig zu bekommen.

Das Foto Set selbst beginnt dieses Mal aber mit drei Fotos aus dem HPP, in denen ich ein paar tolle Sachen zur Schau trage, was wir als Donations bekommen. Es ist schon erstaunlich was die Menschen manchmal noch bei sich zu Hause haben und jetzt an uns weiter geben.

Danach folgt der Botanische Garten von New York, der allerdings in der Bronx steht und dort gibt es zur Weihnachtszeit eine ganz besondere Ausstellung, nämlich die Holiday Train Show. Bei der werden in den Tropenhäusern, Eisenbahnen zwischen den Blumen und Pflanzen aufgebaut und dazu noch alle wichtigen Gebäude, die man aus New York kennt, im Miniaturformat. Allerdings sind es nicht einfach nur Modelhäuser, sondern es sind Häuser die aus Blättern, Samen und Ästen der Pflanzen im Botanischen Garten gebaut wurden, ein einmaliger Anblick.

Zum Schluss habe ich mich dann doch wirklich noch einmal in die Innenstadt getraut, um mir den Konsum und Dekoration Wahnsinn der Amerikaner anzuschauen und festzuhalten. Es ist schon erstaunlich wie viele Menschen an einem Samstagabend zum Christmas Tree am Rockefeller Center wollen.

Übrigens Weihnachtsbaum, habt ihr in Deutschland auch schon alle euren Baum? Hier in den USA ist es üblich den jetzt schon am Anfang der Weihnachtszeit aufzustellen und ihn somit den ganzen Dezember über genießen zu können. In meinem Wohnhaus, das ich für euch auf den letzten Fotos jetzt auch mal für euch abgelichtet habe, haben wir unseren Baum im Foyer auch schon stehen.

Da bleibt nur noch zu sagen, einen frohen zweiten Advent nach Deutschland und viel Spaß mit 129 neuen Fotos:

UPDATE vom 09.12.11: Im Foto Set No. VIII sind nun noch 17 weitere Bilder vom Give Away Day und aus der Bronx sodass jetzt 146 Fotos in diesem Foto Set sind: